Transfette entstehen in der Natur sehr selten, aber häufig bei der industriellen Nahrungsmittelproduktion, beispielsweise beim Härten von Pflanzenölen…

Transfette entstehen in der Natur sehr selten, aber häufig bei der industriellen Nahrungsmittelproduktion, beispielsweise beim Härten von Pflanzenölen. Sie sind deshalb in Fast-Food und Fertiggerichten vorhanden. Im menschlichen Körper erhöhen sie den Gehalt von LDL-Cholesterin im Blut und gelten als Mitverursacher von koronaren Herzkrankheiten.

Erwachsene sollten täglich nicht mehr als 2 bis 3 Gramm Transfettsäuren zu sich nehmen, ab 5 Gramm steigt das Risiko der koronaren Herzerkrankung um 25 Prozent. In zahlreichen europäischen Ländern wie Dänemark, Island, der Schweiz und Österreich gibt es Gesetze, die die Maximalmenge an Transfetten in Lebensmitteln auf 2 % limitieren. In Deutschland existieren noch keine gesetzlichen Höchstgrenzen, lediglich Initiativen zur Reduzierung von Transfetten in Lebensmitteln und deutlicherer Kennzeichnung.

Die oberste Lebensmittelbehörde (FDA) in den USA nun klare Konsequenzen aus vergangenen Untersuchungen gezogen, Ab 2018 dürfen Transfette in Lebensmitteln nur noch in absoluten Ausnahmefällen und mit ausdrücklicher Zustimmung der FDA vorkommen. Sie begründet den radikalen Schritt damit, dass der Konsum der Fette nach wie vor die öffentliche Gesundheit gefährde.

Transfette in Lebensmitteln ab 2018 in USA verboten
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