Wissenschaftler haben das Gen im menschlichen Erbgut identifizieren können, was für die Fähigkeit, Schmerz empfinden zu können, verantwortlich ist…
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Bild: Sigrid Rossmann / pixelio.de
Wissenschaftler haben das Gen im menschlichen Erbgut identifizieren können, was für die Fähigkeit, Schmerz empfinden zu können, verantwortlich ist.
Es gibt eine sehr seltene Mutation, bei der Menschen zwar vollkommen intakte sensorische Fähigkeiten wie den Tastsinn oder das Erkennen von Hitze bzw. Kälte besitzen, aber keinen Schmerz fühlen. Die Untersuchung des Erbgutes jener Individuen brachte die Forscher auf die richtige Spur. In der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlichten sie jetzt die Ergebnisse der Untersuchung.
Das Wissen um das Schmerz-Gen hat durchaus bemerkenswerte praktische Auswirkungen. Da das Gen eine Eiweißverbindung produziert, kann man nun herausfinden, wie dieses Protein blockiert, beziehungsweise unschädlich gemacht werden kann. Damit steht der Weg weit offen für die Entwicklung neuer Schmerzmedikamente, die ganz gezielt in den Übertragungsweg eingreifen.

