Parodontitis, die Entzündung des Zahnfleisches, birgt ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und auch Diabetes in sich. Das geht aus zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen…

Bild: Conor Lawless / flickr.com

Parodontitis, die Entzündung des Zahnfleisches, birgt ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und auch Diabetes in sich. Das geht aus zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen hervor und wird auch in einer Veröffentlichung der American Heart Association bestätigt. Bakterien können in Verengungen der Blutgefäße, sog. artheriosklerotische Plaques, entzündliche Reaktionen hervorrufen. Diese Bakterien haben oft ihren Ursprung in chronischen Entzündungen des Zahnfleisches. Gefährlich wird es auch deshalb, weil die Entzündung des Zahnfleisches anfangs mit kaum sichtbaren Symptomen abläuft.

Gute Vorbeugung ist deshalb sehr wichtig. Neben dem regelmäßigen Putzen der Zähne sollte man auch die Zahnzwischenräume mit kleinen Interdentalbürsten reinigen. Eine effektive Möglichkeit, um die Bakterien zu bekämpfen, ist Teebaumöl . Man gibt ein paar Tropfen auf ein Kosmetiktuch und tupft damit sowohl den inneren, als auch den äußeren Zahnfleischrand ab.

Zweimal pro Jahr sollte man sich außerdem eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt gönnen.

Erhöhtes Herzinfarktrisiko bei chronischer Zahnfleischentzündung
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