Sodbrennen entsteht, wenn Flüssigkeit aus dem Magen in die Speiseröhre kommt. Dort kann sie eine Reizung und über längere Zeit hinweg auch eine Entzündung hervorrufen…
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Bild: Sigrid Rossmann / pixelio.de
Sodbrennen entsteht, wenn Flüssigkeit aus dem Magen in die Speiseröhre kommt. Dort kann sie eine Reizung und über längere Zeit hinweg auch eine Entzündung hervorrufen. Sodbrennen ist gewaltig auf dem Vormarsch. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der verschriebenen Medikamente durch die Ärzte fast verfünffacht. Aber es müssen nicht immer verschreibungspflichtige Medikamente sein. Hier 3 natürliche Alternativen, die dem Patienten sanfte Hilfe bringen können.
Schafgarbentee
Schafgarbentee ist ein seit vielen Jahrzehnten bekanntes Hausmittel gegen Sodbrennen. Angeblich sollen die Wirkstoffe überschüssige Magensäure binden und, über einen längeren Zeitraum eingenommen, die Zusammensetzung der Magensäfte und Galle verbessern. Wichtig ist die kontinuierliche Einnahme. Trinken Sie über mindestens 6 Wochen hinweg jeweils morgens und abends etwa 200 ml warmen Tee.
Rollkur mit Kamillentee
Kamillenblüten sind ein beliebtes Mittel in der Naturheilkunde gegen leichte Entzündungen. Eine Rollkur mit Kamillenblütentee wird empfohlen, um die Reizung der Magenschleimhaut zu mildern. Trinken Sie ca. 250 ml lauwarmen Tee und legen sich anschließend je 5 Minuten flach auf den Rücken, beide Seiten und den Bauch. Durch die verschiedenen Positionen kann der Tee wirklich alle Bereiche der Magenschleimhaut umspülen.
Atem- und Streckübungen
Eine vorwiegend sitzende und gebückte Haltung im täglichen Leben begünstigt einen leichten Hochstand des Zwerchfells. Dadurch wird der Schließmuskel am Übergang zwischen Magen und Speiseröhre belastet und verliert einen Teil seiner Funktionsfähigkeit. Arbeiten Sie mehrmals täglich mit ein paar einfachen Atem- und Streckübungen dagegen. Stehen Sie auf und nehmen Sie eine möglichst gerade und aufrechte Körperhaltung ein. Während Sie langsam und tief einatmen, stellen Sie sich auf die Zehenspitzen und strecken Ihre Finger in Richtung Decke. Beim Ausatmen sollten Sie langsam zurücksinken, ohne eine gebückte Haltung einzunehmen. Achten Sie darauf, möglichst tief und gleichmäßig auszuatmen.

