Diesmal möchte ich Ihnen die nächsten tollen Nahrungsmittel mit ihren Inhaltsstoffen vorstellen, die uns unterstützen können, optimal in Form zu kommen…

Diesmal möchte ich Ihnen die nächsten tollen Nahrungsmittel mit ihren Inhaltsstoffen vorstellen, die uns unterstützen können, optimal in Form zu kommen.

Essig (9/24)

Besonders der gesunde Apfelessig ist ein echter Tausendsassa, und das nicht nur beim Abnehmen. Am besten genießen Sie ihn in der naturtrüben Bio-Variante (…gleiches gilt übrigens auch für Apfelsaft!).

Apfelessig aktiviert unsere Verdauung. Eine optimierte Verdauung sorgt dafür, dass die Nährstoffe besser verwertet werden. Außerdem fühlt man sich mit einer intakten Verdauung insgesamt besser…und auch schlanker. 🙂

Apfelessig reguliert unseren Blutzuckerspiegel und verhindert Schwankungen. Unterzuckerphasen verursachen den gefürchteten Heißhunger.Auch unterstützt er die Regulierung unseres Säure-Basen-Haushalts. Das wirkt sich auch positiv auf unsere Figur aus.

Die vielen Vitamine und Mineralstoffe, wie Folsäure, Beta-Carotin und Magnesium können sie in Form eines Salatdressings zu sich nehmen, oder Sie probieren mal diesen Morgentrunk: 2 TL Essig in einem Wasser verdünnen und ggf. mit 1 TL Honig süßen. Dies trinken sie etwa eine Viertelstunde vor dem Frühstück und aktivieren Ihren Körper. Stoffwechsel und Fettverbrennung werden auf Trab gebracht.

Olivenöl (10/24)

Wie alle Pflanzenöle und –fette enthält auch das Olivenöl lebenswichtige, also essentielle ungesättigte Fettsäuren, die für einen funktionierenden Fettstoffwechsel notwendig sind.

Essentiell bedeutet, dass der Körper sie für seinen Stoffwechsel dringend benötigt, sie aber nicht selbst herstellen kann. Er muss sie also mit der Nahrung aufnehmen.

Fette werden außerdem zur Aufnahme der fettlöslichen Vitamine (E, D, K und A) gebraucht.Vor allem Vitamin E hat eine positive Wirkung auf unseren Fettstoffwechsel. Es beugt zudem Arteriosklerose vor, senkt den Blutdruck und die Cholesterinwerte.

Kokosfett, Traubenkern- und Weizenkeimöl haben ähnlich positive Wirkungen.

Verwenden Sie einfach regelmäßig unterschiedliche Pflanzenöle und –fette in Ihrer Küche und genießen Sie inhaltlich und geschmacklich die große Vielfalt. Aber nicht alle gleichzeitig, sondern möglichst nacheinander, da Öle ranzig werden können und sich ihre Inhaltstoffe dadurch negativ verändern. Benutzen Sie also stets frische Fette und entsorgen Sie ranzige Lebensmittel.

In meiner Küche kommen meist kaltgepresste Öle zum Einsatz, die ich dann vorwiegend in Salaten oder als Brot-Dip serviere. Zum Kochen und Schmoren nehme ich lieber ein Stückchen Butter oder Schmalz, wenn ich hohe Brattemperaturen erreichen möchte.

Zimt (11/24)

Dieses feine Gewürz passt zwar im Moment nicht mehr ganz in die Jahreszeit, aber ich möchte die positiven Eigenschaften trotzdem kurz vorstellen.

Ein hoher Insulinspiegel hemmt den Abbau von Fettgewebe. Fettpolster schmelzen also erst, wenn unsere Insulinwerte im Normbereich sind. Zimt wirkt regulierend auf unseren Insulinspiegel. Der Körper spricht durch den Verzehr von Zimt besser auf das Insulin an, was bedeutet, dass von diesem Hormon weniger ausgeschüttet werden muss. Bereits 1g am Tag soll einen positiven Effekt zur Unterstützung bei Gewichtsreduzierung haben.

Zimt senkt zudem unseren Blutzucker, verbessert den Blutfettspiegel, reguliert den Blutdruck und regt unseren Kreislauf an.

Zimt-Tee wirkt zudem antibakteriell und fördert die Verdauung. Außerdem hat er eine entzündungshemmende und schmerzsenkende Wirkung.

Greifen Sie im Regal auf jeden Fall zum Ceylon-Zimt! Dieser hat eine helle Farbe und ist deutlich teurer als der handelsübliche Cassia-Zimt, aber er ist weniger schadstoffbelastet und damit gesünder.

Besonders gut passt Zimt zu Waffeln, auf Apfelspeisen, oder Sie probieren mal, eine heiße Schokolade damit zu verfeinern. Auch können sie täglich eine Prise in Ihren Kaffee geben.

Knoblauch (12/24)

Diese kleine unscheinbare Knolle kann geschmacklich nahezu jedes Gericht aufwerten und bringt gleichzeitig eine Vielzahl heilender und gesundheitsfördernder Eigenschaften mit.

Vitamine spielen in jeder ausgewogenen Ernährung eine entscheidende Rolle. Im Knoblauch stecken v.a. Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6 sowie Vitamin C und E. Diese können durch die ebenfalls enthaltenen schwefelhaltigen Verbindungen leicht vom Körper aufgenommen werden. Jod, Kalium und Selen nehmen wir mit Knoblauch auch auf, sowie Sulfide, die eine positive Wirkung auf unsere Blutfettwerte haben.

Dem enthaltenen Allicin sagt man eine gewichtsregulierende Wirkung nach und es schützt vor freien Radikalen. Knoblauch wirkt antibakteriell, antithrombotisch, festigt die Zellwände, desinfiziert den Darm und schützt die Leber, indem Inhaltsstoffe des Knoblauchs Entgiftungsfunktionen unterstützen.

Knoblauch ist eine kleine Apotheke in der Küche. Ich bin eine überzeugte Knoblauchesserin –Knoblauchfahne hin oder her!

Walnuss (13/24)

Walnüsse enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für einen gut funktionierenden Fettstoffwechsel unersetzlich sind. Ihre positive Wirkung als Cholesterinsenker ist ebenso bekannt, wie die Tatsache, dass der regelmäßige Verzehr das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. 50 g Walnüsse decken den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuren.

So wie einige Vitamine sind u.a. auch Zink, Kupfer, Mangan, Eisen, Phosphor, Fluor, Kalium, Kalzium und Magnesium enthalten.

Wie alle Nüsse, sollten auch Walnüsse nur in Maßen gegessen werden, d.h. etwa eine Handvoll am Tag.

Wechseln Sie den Verzehr von Nüssen und Kernen möglichst ab: einen Tag Walnüsse, dann Mandeln, den nächsten Tag Pinienkerne…und kaufen Sie, wenn möglich, Bio-Ware, denn konventionell aufbereitete Nüsse enthalten leider zu oft zu viele Schadstoffe, v.a. Pestizide gegen Schimmelbildung!

Kurz geröstet als Topping für Salat, eingebacken in einen Brotteig oder pur als energiereiche Knabberei sind Walnüsse eine tolle Leckerei.

Kaffee (14/24)

Schwarz getrunken kurbelt Kaffee bei null Kalorien Kreislauf und Stoffwechsel an. Die Durchblutung wird gefördert, der Herzschlag steigt.

Mit Kaffee nehmen wir mehr als 1000 verschiedene Substanzen ein, nicht nur stoffwechselanregende, sondern auch Antioxidantien, Kalium, Magnesium, Niacin und Pantothensäure. Seine antidepressive und konzentrationsfördernde Wirkung möchte ich auf jeden Fall bestätigen.

Definitiv trinke ich morgens, direkt nach dem Aufstehen, am liebsten eine duftende, heiße Tasse frisch aufgebrühten Kaffee. Dann kann der Tag kommen. Zum Frühstück serviere ich gerne unterschiedliche Tees. Nach dem Mittagessen hole ich mich aber wieder gerne mit einem doppelten Espresso aus dem Mittagstief, oder ich trinke eine schöne Tasse Kaffee am Nachmittag. Ich liebe das „Kaffee & Kuchen Ritual“ um 16 Uhr, auch wenn das nicht unbedingt zu einer schlanken Linie führt. Aber ab und zu muss das sein, und dann mit Genuss!

Sogar kalten Kaffee finde ich lecker.

Mehr als 2-4 Tassen am Tag sollten aber nicht unbedingt getrunken werden, um Nervosität und Kalziumverlust zu umgehen.

Tipp: Wenn mal eine Tasse übrig bleibt, gießen Sie doch einfach eine Pflanze damit. Über den kleinen Koffein-Kick wird sie sich sicher freuen. 🙂

Apfel (15/25)

Das von den Deutschen meist gekaufte Obst sollten Sie möglichst nur saisonal und regional erwerben, am besten in der ungespritzten und unbehandelten Bio-Variante. Dann können Sie auch unbesorgt die wertvolle Schale mitessen.

Wenn Sie Platz im Garten haben, pflanzen Sie unbedingt einen Apfelbaum Ihrer Lieblingssorte an. Ein Spalier-Baum wächst sogar direkt an der Hauswand.

Es lohnt sich, denn Äpfel kann man gut einlagern, wenn man sie frisch nicht verbraucht.

So hat man lange etwas von den tollen Inhaltsstoffen.

Über 300 Biosubstanzen stecken in dieser super Frucht, wie organische Säuren, Gerbstoffe, Pektin, ätherische Öle, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und natürlich Fruchtzucker.

Äpfel sind kalorienarme Sattmacher. Essen Sie, wenn der Hunger kommt, langsam einen ganzen Apfel, mit allem drum und dran, außer dem Kerngehäuse und den Kernen…auch den Stiel essen Sie natürlich nicht mit. 🙂

Fasern und natürliche Quellstoffe füllen den Magen und stillen den Hunger.

Toll schmecken Apfelscheiben auch als Brotbelag.

Tipp: Lassen Sie sich, wenn die Apfelsaison beginnt, auf dem Markt von der Vielzahl der Sorten verzaubern und kaufen Sie nicht immer die gleichen 3-5 Sorten aus dem Supermarkt!

Gemüse (16/24)

An Gemüse kann man sich sorglos sattessen. Es versorgt uns üppig mit Nähr- und Vitalstoffen, Flüssigkeit und hält wunderbar lange satt.

Die Vielzahl an Gemüsesorten ist riesig. Wie immer gilt: Saisonal und regional einkaufen!

Brokkoli z.B. schützt die Zellen mit den Vitaminen A, C und E, beugt Krebserkrankungen vor, liefert jede Menge Ballaststoffe und hat dabei nur wenige Kalorien…es sei denn, Sie servieren ihn mit einer üppigen Käsesauce.

Generell aktivieren Kohlgemüse den Fettstoffwechsel, egal ob Sie zu Weißkohl, Rotkohl oder Brokkoli greifen. Der Pflanzenstoff Sulforaphan regt die Fettspeicher zum Schmelzen an.

Auch Paprika ist ein kalorienarmes, wasser- und ballaststoffreiches Gemüse.

Ebenso hat Porree einen hohen ernährungsphysiologischen und gesundheitlichen Wert bei wenigen Kalorien.

Zerkochen Sie Gemüse nicht, sondern genießen Sie lieber etwas bissfest und servieren Sie regelmäßig Rohkost. Statt Chips kann man ruhig mal einen Gemüseteller vor dem Fernseher verputzen.

Trotz dieser acht „Kandidaten“ gilt:

Wer mehr isst, als er verbraucht, nimmt nicht ab!

Hören Sie auf Ihren Körper und führen Sie nicht mehr Kalorien zu, als Sie wirklich brauchen!

Viel Erfolg beim Schlankwerden und Bleiben wünscht Ihnen

Ihre Maja Keiner

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